Wer Kinder hat kennt ihn, den Mount Washmore. Wäscheberge ohne Ende. Weiße Wäsche, bunte Wäsche, Feinwäsche, Kochwäsche, … Da kann einem schon das kalte Grauen kommen. Doch leider ist es damit nicht getan! Die Wäsche selbst ist ja nicht das Problem. Einmal rein in die Maschine und schon ist es fertig. Stimmt´s? Eben nicht! Danach fängt der Stress erst richtig an. Es muss alles aufgehängt, abgehängt, gebügelt, zusammengelegt und wieder in den Schrank geräumt werden. Und da hakt es meist. Viel zu oft türmt sich die Bügelwäsche in einer Ecke und in der kompletten Bude stehen Wäschekörbe rum. Im Wohnzimmer stehen Körbe mit Wäsche, die abends vor dem Fernseher noch zusammengelegt werden muss und in den Schlaf- und Kinderzimmern stehen Körbe mit Kleidern, die eingeräumt werden müssten.
Ich für mich habe diesen Wahnsinn unterbrochen. Hier ist die meine Wäscheroutine, die mein Leben als Mama verändert hat!

Wäsche für eine große Familie waschen
Wachen für eine große Familie

Wäsche sortieren

Bei uns sortiert jedes Familienmitglied seine Wäsche selbst. In unserem Hauswirtschaftsraum gibt es 4 Wäschekisten. Je einen für Buntwäsche, Weißwäsche, Feinwäsche und Kochwäsche. Beim Aus- und Umziehen wirft jeder seine schmutzige Kleidung gleich in die richtigen Behälter. Das können auch schon sehr kleine Kinder. Damit entfällt der lästige Teil des Sortierens vor der eigentlichen Wäsche.

Ich wasche Buntwäsche grundsätzlich bei 40°C. Ich studiere nicht jedes Schild und trenne schon gar nicht 30°-Wäsche von 40°C-Wäsche. Bisher hatte ich damit keinerlei Probleme. „Kochwäsche“ ist bei uns auch keine echte Kochwäsche, denn wir waschen sie bei nur 60°C, das reicht in der Regel vollkommen aus. Weiß- und Buntwäsche trenne ich vorsichtshalber doch noch. Ich habe zwar schon gelesen, dass manche auch diese alte „Regel“ untergraben und alles zusammen waschen, aber da habe ich mich noch nie rangetraut. Was meinst du dazu?

wie wasche ich wäsche
Zeitersparnis Wäsche
Wäsche Großfamilie

Wäsche waschen

Gewaschen wird bei uns nahezu jeden Tag. so staut sich nichts an und ich muss nicht den ganzen Tag nur für Wäsche aufbringen. Habe ich genug Kleidung für eine Maschine zusammen, dann wird sie auch gestartet.

In der Regel belade ich die Waschmaschine bereits am Abend und programmiere den Start so ein, dass die Wäsche morgens fertig ist, wenn die Kids aus dem Haus sind. Bei unserem Eco-Programm dauert so eine Ladung schon mal gute 4,5 Stunden. Würde ich sie morgens erst starten, dann würde sich das Wäsche waschen über den ganzen Tag ziehen.
Hast du keine programmierbare Waschmaschine, dann kannst du sie natürlich auch morgens starten. Achte aber darauf, dass du sie auch wirklich gleich morgens anmachst.

Wäsche trocknen

Und hier scheiden sich die Geister. Während die Amerikaner scheinbar wahllos alles einfach von der Waschmaschine in den Trockner stopfen, hängen wir Deutschen unsere Wäsche noch einzeln auf. Hardcore-Wäscheaufhänger nutzen sogar noch Wäscheklammern. Danach hat man Abdrücke von Wäscheleine oder Klammern und insgesamt ist die Wäsche noch recht knittrig.

Auch wenn es für die Umwelt und auch für den Geldbeutel besser wäre sie aufzuhängen, bin ich mittlerweile dazu übergegangen die Wäsche komplett in den Trockner zu stecken. Früher habe ich dabei noch angefangen umständlich auf die Zettel zu schauen, ob das Teil auch wirklich in den Trockner darf, aber das hat unglaublich viel Zeit gekostet. Und eigentlich wollte ich damit ja Zeit sparen. Also war ich einfach mal mutig und habe alles in den Trockner geworfen. Natürlich keine Wollpullis, aber alles andere schon. Und siehe da, es ist nichts passiert. Man muss nur das richtige Programm finden. Anfangs habe ich auf „Baumwolle schranktrocken“ getrocknet. Aber da sind mir tatsächlich 1-2 Teile etwas eingegangen. Mittlerweile trockne ich auf „Mix schranktrocken“ und seit dem ist nichts mehr eingelaufen.

Bügeln und zusammenlegen

Wichtig beim Trocknen im Trockner ist aber, dass man die Wäsche sofort nach Beendigung des Trockenvorgangs herausnimmt und zusammenlegt! Nur so sind die Sachen noch warm und glätten sich beim Zusammenlegen fast von selbst. Insgesamt sind die Kleidungsstücke viel weicher und weniger zerknittert. Damit kann ich mir in den meisten Fällen das Bügeln komplett sparen.

Da meine Waschmaschine bereits am frühen morgen läuft und ich die Wäsche schon gegen 8 Uhr in den Trockner geben kann, ist sie noch vor dem Mittag trocken und bereit zusammengelegt und verräumt zu werden. In der Regel nutze ich die Zeit, wenn meine Kleinste ein Mittagsschläfchen hält und räume alles in den Schrank.

Die wenigen Teile, die ich dann tatsächlich noch bügeln muss, lege ich in einen Wäschesack neben meine uralte Bügelmaschine, wo sie auf den Dienstag, mein Wäschetag, warten. Wenn du übrigens Interesse an meinem Wochenplan hast, dann folge mir doch auf Instagram. Dort gibt es nahezu täglich Erinnerungen und Beschreibungen zu den Tagesaufgaben.

Mithilfe der Kinder

Wie bereits oben beschrieben, sortieren unsere Kinder ihre Wäsche bereits beim Ausziehen in die richtigen Behälter. Eingeführt haben wir diese neue Regelung über unsere Familienkonferenz. Dort haben wir den Kids erklärt, wie das System funktioniert und warum man die Wäsche überhaupt trennen muss.

Die Kleine ist ganz versessen darauf, die Dreckwäsche in die Maschine zu stopfen und sie zu starten. Das ist zwar bei einer 1jährigen keine große Hilfe, aber die Geste zählt. Die Großen helfen manchmal beim Befüllen der Waschmittelschublade. Auch das ist an und für sich keine Hilfe, aber so lernen sie immerhin, welches Waschmittel wir für die unterschiedlichen Wascharten nutzen, wo sie reinkommen und wie viel sie brauchen. Immerhin!

Sind die Kleider einmal sauber und trocken, dann kommt der eigentliche Part der Kinder. Die beiden Großen suchen sich ihre Unterhosen und ihre Socken heraus und legen diese zusammen. Die Socken, nicht die Unterhosen. Das ist eine riesige Erleichterung für mich, denn irgendwann konnten weder mein Mann noch ich, die Socken und Unterhosen den einzelnen Kindern zuordnen, zumal sie die gleiche Größe tragen. Es kam regelmäßig zum Streit, bis ich die Aufgabe den Kindern selbst übertrug.

Die beiden Großen sind auch dafür verantwortlich ihre Kleider eigenständig in den Schrank zu räumen. Ich lege sie ihnen, bereits zusammengelegt, in ihre Zimmer. In den Schrank befördern müssen sie sie allerdings schon selbst.

meine Wäscheroutine
Klamotten waschen

Wer bist du? Trockner-Liebhaber, notorischer Aufhänger oder Hardcore-Wäscheklammer-Nutzer?
Wäschst du Bunt- und Weißwäsche zusammen? Hattest du damit schon „Unfälle“?
Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Lass es dir gut gehen!

Natalie

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