Küche ausmisten, leicht gemacht: In einer aufgeräumten Küche fühlt sich jeder gleich viel wohler. Das ist jetzt sicher kein Geheimnis und haut dich auch nicht vom Hocker. Aber eine sauber und aufgeräumte Küche ist noch so viel mehr: Sie gibt dir das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben! Du hast deinen Haushalt und deine Aufgaben im Griff! Daraus kannst du Motivation und Selbstbewusstsein schöpfen, das du für weitere Projekte und als Mama im Allgemeinen dringend brauchen kannst. Entrümple deine Küche noch heute und probiere es aus! Du wirst es lieben!

Küche ausmisten

1. Tipp: Wasche wirklich jeden Tag dein Geschirr ab!

Wenn sich dein Geschirr neben der Spüle türmt, hat das erst mal einen ganz großen Einfluss auf deine Motivation, überhaupt mit dem Ausmisten anzufangen. Und zum anderen hast du das Gefühl, dein komplettes Geschirr auch wirklich zu brauchen. Wenn du wirklich dran bleibst und dein Geschirr konsequent jeden Tag spülst, dann wirst du merken, dass du und deine Familie eigentlich immer die gleichen Dinge nutzt. Du wirst feststellen, dass du viel weniger Geschirr, Besteck und Schüsseln brauchst, wie du denkst. Das wiederum verringert deine Angst, zu viel herzugeben und es später dann doch noch zu brauchen. Du stärkst mit dem täglichen Abwasch also dein Selbstbewusstsein und kannst viel leichter ausmisten! Du traust dich einfach mehr loszulassen. Dadurch wirst du deine Küche mehr mögen, denn sie ist ja jetzt viel aufgeräumter, was wiederum zu mehr Motivation führt, auch wirklich jeden Tag die Küche sauber zu halten und das Geschirr abzuwaschen. Ein Krauslauf also, wie alles im Leben, nur diesmal ist er halt positiv und hilft dir dran zu bleiben!

Tipps zum Ausmisten

2. Tipp: Sammle alle deine Papiere

Ganz oft liegen in der Küche Briefe, Coupons, Werbeblättchen und anderer Papierkram rum. Und das ist auch völlig logisch, denn in der Küche hält man sich oft auf und sie ist der Umschlagpunkt für alle unsere Aktivitäten. Tipp: Sammle alle deine Papiere

Sammle alle Papiere in deiner Küche zusammen und lege dir eine Sonntagsbox an. Wie das geht, habe ich hier schon beschrieben. Daher belasse ich es jetzt mal hier dabei. Und mache gleich mit dem nächsten Tipp weiter.

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3. Tipp: Das Behälter-Konzept

Behälter sind superpraktisch. Man kann etwas in ihnen aufbewahren, mit ihnen etwas trennen oder ordnen. Vor allem geben sie aber auch die Menge deutlich vor. Wenn ein Behälter voll ist, ist er eben voll. Mehr passt nicht rein, da kann man es drehen oder wenden, wie man will.

Dieses Prinzip kann man aber auch auf Schubladen oder Regalfächer anwenden. Tu so, als wäre deine Schublade vor dir ein Behälter. Wenn sie voll ist, ist sie voll. Behalte also nur das, was auch hineinpasst. Wenn es zum Beispiel deine Schublade für Putzlappen ist, dann kannst du nur so viele Putzlappen aufbewahren, wie in diese Schublade rein passen und sie nicht in andere Schubladen daneben auslagern. Du würdest ja auch nicht einen Behälter mit Reis füllen und den überzähligen Reis in weitere Behälter verteilen. Das würde ganz schnell unübersichtlich und chaotisch werden.

Der Behälter, also die Schublade bestimmt, wie viel du behalten kannst. Das sagst du dir nicht selbst oder gar eine andere Person, sondern der Behälter gibt die Menge vor. Das kann jede Menge Emotionen rausnehmen und deine komplette Einstellung zu dem Thema ändern. Das Prinzip hat Dana von A Slob comes clean erfunden. Sie hat einfach den Behälter zum Bösewicht erklärt und damit ihr komplettes Haus entrümpelt.

Falls eine Schublade oder ein Regalbrett zu groß ist für deine Kategorie, dann stelle tatsächlich einen Behälter (ein Glas, eine Kiste oder ein Korb) hinein, der dir und deinem Zeug eine Begrenzung setzt.

Du kannst also alles behalten, was problemlos in deine Schublade passt, die du für deine Sachen bestimmt hast. Es geht hier also nicht um eine bestimmte Anzahl an Dingen, die du behalten solltest, sondern um die Menge, die in dein ganz persönliches Zuhause rein passt und mit denen du dich wohlfühlst.

Da muss man auch mal harte Entscheidungen treffen. Was ist mir wichtiger? Will ich lieber den Standmixer behalten oder will ich lieber den Platz vor mehr Vorratshaltung haben? Will ich lieber das Tafelgeschirr meiner Oma mit dem Goldrand behalten oder das Moderne von Marke XY? Für beides habe ich keinen Platz in meinem Küchenschrank. Du musst entscheiden! Der Behälter, dein Küchenschrank, gibt den Platz vor, die Entscheidung musst leider du treffen.

Um irgendwann einmal eine wirklich vereinfachte und ruhige Küche zu haben, müssen Sachen gehen, so hart es auch ist. Was es ist, entscheidest du!

Das Behälter-Konzept wirkt auch über den großen Ausmistprozess hinaus. Denn wenn du einmal deine Grenzen in Form von Behältern gesetzt hast, musst du auch dafür sorge tragen, dass das auch so bleibt und nicht ausufert. Kommen also neue Putzlappen dazu und du hast Mühe, deine Putzlappen-Schublade zu schließen, wird es Zeit, dich von ein paar alten Lappen zu trennen. Der Behälter erinnert dich quasi ans stetige Ausmisten, denn Ausmisten ist ein stetiger Prozess. Du kannst dich nicht auf deinen Lorbeeren ausruhen, sonst füllt sich deine Küche langsam wieder.

Küche schnell ausmisten
Minimalismus Familie

4. Tipp: Die Quarantäne-Box

Quarantäne kennen wir jetzt alle zu Genüge. Ausnahmsweise dürfen wir jetzt mal andere in Quarantäne schicken, nämlich unseren Kram!

Wenn du Angst hast, zu viel herzugeben und es vielleicht irgendwann einmal brauchen zu können, dann schicke die Sachen in Quarantäne. Schnapp dir eine Kiste mit Deckel (!) und lege alles hinein, was du aussortieren möchtest, bei dem du aber unsicher bist, ob du es noch einmal brauchst. Achte darauf, dass du eine Kiste verwendest, die du genau so einfach entsorgen oder in einem Sozialkaufhaus abgeben kannst. Wenn du die Sachen noch einmal in eine andere Kiste umpacken musst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du einige Teile wieder zurück in deine Küche räumst. Alleine das Berühren der Sachen löst einen Denkprozess bei dir aus und lässt dich deine Entscheidungen überdenken. Das solltest du unbedingt vermeiden!

Also einfach Deckel drauf und ein Abgabedatum drauf schreiben. Gib dir 6 Monate oder vielleicht 12 Monate Zeit. Wenn du in der Zwischenzeit etwas aus der Kiste brauchst, kannst du es problemlos herausholen. Alles, was nach den 6-12 Monaten noch drin ist, kann gehen. Offensichtlich brauchst du die Sachen doch nicht so sehr, wie du vielleicht zunächst dachtest.

Aber auf jeden Fall dran denken: Nicht mehr reinschauen! Einfach abgeben!

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Organisation Küche
Küche ausmisten im Schnelldurchgang

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Warum dein Leben erst nach dem Ausmisten beginnt
Wie du ausmistest wie ein Profi
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Auf was kann man in der Küche getrost verzichten? Was würdest du nicht mehr kaufen? Lass es uns in den Kommentaren wissen. So können wir voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen!

Lass es dir gut gehen!

Natalie

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